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Einladung zur Jahreshauptversammlung
2012
am 03. Februar 2012 20:00 Uhr im Vereinsheim
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Verlesung des Protokolls der JHV 2011
3. Berichte der Vorstandschaft
4. Kassenbericht
5. Revisorenbericht und Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft
6. Mitgliederehrungen
7. Bildung Wahlausschuß
8. Neuwahlen der Vorstandschaft
9. Wünsche und Anträge
10. Verschiedenes mit Vorschau auf 2012
Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten.
Fanglisten und Aallisten der Schwarzach bitte bis 31.12.2011
abgeben.
Es wird darauf hingewiesen, dass Jahreserlaubnisscheine
persönlich in der Versammlung abgeholt werden müssen.
Im Januar findet keine Monatsversammlung statt.
Erhard Schlirf Martin Schiller
1. Vorstand 2.
Vorstand
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Fisch des Jahres 2011: Die Äsche (Thymallus thymallus)

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), das
Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF),
das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher
Sporttaucher (VDST) haben die Äsche zum Fisch des Jahres 2011
gewählt. Die Äsche gehört zu den schönsten Fischen unserer
Flüsse. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres soll auf die
Gefährdung ihrer Bestände in unseren heimischen Gewässern und
auch auf die Beseitigung der Ursachen hingewiesen werden Die
Äsche reagiert von allen einheimischen Fischen mit am
empfindlichsten auf Umweltverschmutzungen. Sie gehört zu den
Ersten, die sich von verschlechternder Wasserqualität vertreiben
lässt. Die Äschenbestände wurden vor 20 bis 30 Jahren durch die
zunehmende Gewässerverschmutzung stark beeinträchtigt. Dank der
großen Anstrengungen zur Reinhaltung der Gewässer ist inzwischen
diesbezüglich Besserung eingetreten, was aber nicht heißt, dass
für die Äsche bereits Entwarnung gegeben werden kann. Der
derzeit maßgebliche Grund für den Bestandsrückgang in
zahlreichen Äschepopulationen sind die europaweit immer noch
ansteigenden Kormoranbestände. Kormorane erbeuten Äschen, wie
vielfach angenommen wird, keineswegs nur in naturfernen
Gewässerstrecken, sondern richteten insbesondere auch in den
Äschenbeständen sehr naturnaher und natürlicher Gewässern
verheerende Schäden an. Die Laichzeit der Äsche fällt zudem mit
dem winterlichen Aufenthalt der Kormorane in Deutschland
zusammen. Da sich die Laichplätze der Äsche über den
natürlicherweise deckungslosen flachen Kiesbänken befinden, sind
sie während des Laichens eine leichte Beute. Die Äsche ist ein
Standfisch in kühlen, klaren, schnellfließenden größeren Bächen
(ab 5-6 m Breite) und kleineren Flüssen. Sie ist der Leitfisch
der nach ihr benannten Äschenregion. Das Verbreitungsgebiet der
Äsche erstreckt sich über fast ganz Europa. Sie fehlt in
Spanien, Süditalien, Irland und in den meisten Flüssen der
norddeutschen Tiefebene. Die Äsche gehört zur Familie der
Lachsfische (Salmoniden). Sie hat einen mäßig langgestreckten,
seitlich abgeflachten Körper. Der Kopf ist klein und besitzt
eine spitze Schnauze. Der Rücken ist graugrün oder bläulichgrau,
Flanken und Bauch silberweiß bis messingfarben gefärbt.
Besonders auffällig ist die große Rückenflosse beim Männchen.
Sie wird auch als Fahne bezeichnet und dient dazu in der
Laichzeit die Aufmerksamkeit der Weibchen zu erregen. Das
Gewicht einer ausgewachsenen Äsche kann bis zu 1,5 kg betragen,
bei einer Länge von 50cm. In seltenen Fällen werden Äschen 70cm
lang und bis zu 3 kg schwer. Die Äsche ist ein ausgesprochener
Kleintierfresser (Insekten, Bachflohkrebse). Größere Exemplare
fressen gelegentlich auch Kleinfische (z.B. Elritzen). Zur
Vermehrung (März/April) sucht die Äsche in ihrer direkten
Umgebung geeignete Laichplätze mit Sand-Kies-Sedimenten auf.
weiter zunehmende Fraßdruck durch Massenauftreten von
Kormoranen, haben europaweit den Äschenbeständen arg zugesetzt.
Aus diesem Grund sollten die in den letzten Jahren begonnenen
Renaturierungsmaßnahmen unserer Flüsse weiter vorangetrieben
werden und Möglichkeiten zur Reduktion von Stauraumspülungen und
Schwallbetrieb, der periodisch weite Kiesflächen der Flüsse
trockenlegt, gefunden werden. Denn nur in ökologisch
funktionierenden Flusslebensräumen wird es langfristig möglich
sein, die Äsche, als ein wichtiges Element unserer heimischen
Tierwelt, zu schützen und zu erhalten. Die noch vorhandenen
guten Äschenbestände in verbliebenen gut strukturierten,
naturnahen Gewässern müssen jedoch insbesondere vor dem
anhaltend hohen Fraßdruck der Kormorane bewahrt werden, da eine
Widerbesiedlung anderer Gewässerbereiche nur aus diesen
Restbeständen heraus erfolgen kann. |